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Hallo liebe Brautpaare,

aktuell ist die Situation bei allen, die im Jahr 2020 heiraten möchten, wahrscheinlich sehr angespannt und eure noch nicht geschlossenen Ehe steht schon vor der ersten Bewährungsprobe. Schuld daran hat niemand, ihr genauso wenig, wie wir Hochzeitsdienstleister. Weltweit unterliegen wir momentan einer noch nie da gewesen Ausnahmesituation, Geschäfte sind geschlossen, Veranstaltungen fallen aus oder werden verschoben etc.

Möglicherweise ist auch eure Hochzeit davon betroffen.

Das wäre unglaublich schade, aber im Moment leider nicht zu beeinflussen.

Wie aktuell in allen Servicebereichen bin auch ich als Fotograf zum „shutdown“ gezwungen, was enorme finanzielle Einbußen zur Folge hat. Sämtliche Verbindlichkeiten (Miete etc.) müssen im Gegenzug von mir weiter bedient werden.

Für viele Hochzeitspaare ist nun der Gedanke naheliegend, ihre Hochzeit um ein Jahr zu verschieben und gebuchte Dienstleister mit ins neue Jahr zu nehmen. Dieses wird in dem einen oder anderen Fall sicherlich möglich sein, aber leider nicht generell.

Warum? Das will ich versuchen euch zu erklären. Die von Paaren bevorzugten Tage für die Trauung, beziehungsweise die anschließende Hochzeitsfeier, sind in der Regel die Wochenenden im Sommer. Anders bei den Tagen unter der Woche oder der Zeit der Wintermonate – diese sind erfahrungsgemäß eher wenig frequentiert.

Demzufolge erreichen mich gehäuft Anfragen bezüglich der Termine am Wochenende. Ein Jahr hat 52 Wochenenden, die beliebtesten Termine beschränken sich auf ein Zeitfenster von circa 20 bis 25 Wochenenden im Jahr. Wie ihr jetzt sicherlich versteht, ist es mir somit leider nicht möglich alle Aufträge im Jahr an eurem absoluten Wunschtermin zu übernehmen.

Aufgrund der aktuellen Situation wird sicherlich der Umstand eintreten, dass die geplanten Hochzeiten aus 2020 ins Jahr 2021 verlegt werden. Gerne möchte ich euch auch im nächsten Jahr fotografisch am schönsten Tag in eurem Leben begleiten. Allerdings erfordert dies von mir logistische Höchstleistungen, da ich versuchen muss, die 2020 entfallen Einnahmen – zumindest zum Teil – zu kompensieren, damit sich für mich keine existenzbedrohlichen Umstände ergeben.

Ich hoffe dabei auf euer Verständnis und eure Kreativität in Sachen Terminplanung. Hier mal ein paar Ideen meinerseits zur Bewältigung der Terminproblematik.

  1. Bleibt im Wochenende, nehmt nur einen anderen Tag!

Warum nicht mal eine Trauung am Sonntagnachmittag? Den Montag nimmt man sich frei und kann ganz entspannt bis in die Puppen feiern.

  1. Nehmt den Wedding-Wednesday!

Ein normaler Wochentag lässt sich sicherlich realisieren, auch in 2021. Die Trauung fängt z.B. um 17 Uhr an und den darauffolgenden Tag hält man sich frei.

  1. Winterhochzeiten haben auch ihren Charme!

Verlegt eure Hochzeit auf die Monate November bis Februar. In dieser Zeit haben viele Dienstleister noch freie Kapazitäten, vor allem die Locations!

Ich freue mich von euch zu hören! Mit ein wenig Flexibilität und Kompromissbereitschaft kommen wir auch durch diese außergewöhnlichen Zeiten.

Bleibt gesund!

Viele Grüße,
Hannes

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